Der Hochschulchor in Plzeñ (CZ)

Der Hochschulchor gestaltete am Christi Himmelfahrtstag, gemeinsam mit dem Chor der pädagogischen Fakultät Plzeñ ein erstes Gemeinschaftskonzert in St. Nepomuk/Plzeñ (CZ).
Die Zuhörer waren begeistert und spendeten langanhaltend Applaus.

Die Werke
Faulstich „100. Psalm“
Liszt „Missa choralis“
Vivaldi „Gloria“
Mozart „Te deum“

Die Mitwirkenden
Basssolo: Kuan-Ming Chen
Soloquartett: Kathrin Ehrnsberger (S), Julia Dendl (A), Henri Böhme (T), Mario Jurczyk (B) Organisten: Florian Schuster - Faulstich / Andreas Haller - Mozart / Stefan Baier – Vivaldi
Chor und Orchester der Pädagogischen Fakultät Plzen
Chor der Hochschule für kath. Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg
Dirigenten:  Jonas Hilger - Faulstich / Vit Aschenbrenner - Vivaldi und Mozart /
Kunibert Schäfer und Andreas Haller – Liszt

Frau Šárka Stará hat einen Artikel über das Konzert im Universitätsportal INFO veröffentlicht.

Hier finden Sie weitere Fotos vom Konzert. 

Photos: Šárka Stará

Lernen von den ganz Großen

Photos: HfKM


Die Tage Alter Musik gingen an der Musikhochschule in Regensburg mit einem Kurstag in die Verlängerung. 
(Bericht: Andreas Meixner)

https://www.mittelbayerische.de/kultur-nachrichten/lernen-von-den-ganz-grossen-21853-art1651543.html

 

 

 

"Die schöne Müllerin, ein Monodram".

Fotos von der Aufführung am 15.Mai 2018 im Konzertsaal der HfKM.

„Eine schier unerschöpfliche Aufgabe!“
Die Online-Redaktion sprach mit Michael Seewann über seinen Liederabend mit Sibrand Basa am kommenden Dienstag im Konzertsaal der Hochschule

Schuberts “Müllerin” gehört zum beliebten Kernrepertoire des Kunstlieds. Worin liegt der Reiz, als Sänger und Begleiter immer daran zu arbeiten und aufzuführen?
Sowohl die Ebene des Textes als auch die der Musik stellen einen Kosmos für sich dar. Aber wie geht man mit der Vereinigung dieser beiden Dimensionen um? Wie balanciert man Wort und Klang aus? Diese Frage immer wieder neu zu stellen ist eine schier unerschöpfliche Aufgabe.

Der Liedbegleiter stand in der öffentlichen Wahrnehmung lange Zeit im Schatten des Sängers. Das hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten sehr verändert. Woran liegt Ihrer Meinung nach dieser Wandel?
Mit Liedbegleitern wie Hubert Giesen, Gerald Moore oder Leonard Hokanson wurde in der zweiten Hälfte des 20 . Jahrhunderts das Augenmerk mehr auf die Bedeutung des Klavierparts gerichtet : das dort nämlich die psychologischen Vorgänge hinter den Worten des Textes klanglich ausgedeutet werden. Und natürlich durch die Liedklassen von z.B. Aribert Reimann und Dietrich Fischer -Dieskau, in denen ich jeweils fünf Semester studieren durfte. Dort war es eine Grundbedingung, dass die Auseinandersetzung mit dem Lied nur auf der Basis eines gleichberechtigten Sich Begegnens gelingen kann.
 
Sibrand Basa, mit dem Sie Schuberts Liederzyklus präsentieren werden ist nicht nur ein versierter Liedinterpret, sondern beschäftigt sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Sprache, Sprachartikulation und Gesang. Welche Auswirkung hat das auf die Zusammenarbeit mit ihm?
Ein Glücksfall, mit einem Sänger arbeiten zu können, der auch im szenischen Arbeiten seine Meisterschaft entwickelt hat. Die "Schöne Müllerin " stellt nicht nur eine Gruppe schöner Lieder dar, sondern birgt einen dramatischen Handlungsstrang, aufgehängt an einer Person, dem Mülllersburschen. Gemeinsam mit Kammersänger Sibrand Basa wird es realisierbar, diese Dimension des "Liederspiels" frei zu legen.

Am Konzertabend werden auch die Texte Wilhelm Müllers rezitiert.
Ich konnte nie recht verstehen, warum man den Gedichten von Wilhelm Müller immer den Geruch der Zweitklassigkeit angehängt hat. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass ich Frau van Spronsen für den Abend gewinnen konnte. Sie wird die Gedichte und den Prolog, den Schubert nicht vertont hat, rezitieren, um so die Kraft dieser Gedichte noch von einer anderen Seite auszuleuchten und aufscheinen zu lassen. Vielleicht gelingt es so, der gängigen Rezeption von Wilhelm Müller etwas entgegen zu setzen.




Photos: Schäfer Chr.

DAS NEUSTE VON DER HfKM

 

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Forschungvorhaben  

Prof. Kunibert Schäfer führt im Wintersemester 17/18 eine Studie zum Thema: Eine Suche nach belastbaren Faktoren über die vorbildhafte Chorarbeit in Kirchenchören der kath. Kirche Deutschlands durch.

Dabei beschäftigen ihn Fragen wie: - Weshalb gelingt es in manchen Ensembles scheinbar mühelos, neue begeisterte Sängerinnen und Sänger zu finden? - Weshalb funktionieren manche Chöre vorbildhaft und es ist für Mitwirkende die reinste Freude hier dabei zu sein? - Gibt es Gemeinsamkeiten unter diesen Chören? - Lassen sich gelungene Modelle evtl. auf andere Chöre übertragen?

Prof. Schäfer bat die Kirchenmusikdirektoren der deutschen Diözesen um die Nennung eines Kirchenchores (keinen Domchor bzw. professionellen Chor) der eigenen Diözese, bei welchem er diese Aspekte einer gelungenen Chorarbeit analysieren und dokumentieren kann? Genannt werden sollte also ein „Vorzeigekirchenchor“ der eigenen (Erz)Diözese.

Welche Chöre bisher besucht wurden, bzw. nach aktuellem Stand in den nächsten Monaten besucht werden, sowie weitere Infos zum Forschungsvorhaben finden Sie unter:
http://www.kunibertschaefer.de/Forschungsvorhaben-im-WS-17_18.htm

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HIER - Tage Neuer Musik an der HfKM Regensburg

02.05.17 (nmzMedia – Katharina Herkommer) - Regensburg - In diesem Frühjahr lud die Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg Komponisten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu ihren zweiten "Tagen Neuer Musik" ein. In Konzerten und Vorträgen, Gesprächs- und Diskussionsrunden setzten sich die Teilnehmer mit zeitgenössischen geistlichen Werken auseinander. Warum sich das traditionsreiche Regensburger Haus regelmäßig so für die zeitgenössische Musik gerade in der Kirche stark macht, beleuchtet unser kleiner Bericht.

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HIER - DIE HOCHSCHULE für katholische Kichenmusik und Musikpädagogik

2017 mit Arn Goerke an der HfKM
(Dirigent des Symphonieorchesters
der Universität Regensburg)


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Neuerscheinung:
Faszination Orgelimprovisation


Faszination Orgelimprovisation: Ein Studien- und Übungsbuch.
Der Regensburger Domorganist und Orgelprofessor der HfKM Franz Josef Stoiber legt bei dieser Neuerscheinung keine herkömmliche Improvisationsschule vor, sondern ein facettenreiches Lese- und Arbeitsbuch. Es enthält nützliche methodische und didaktische Reflexionen, etwa zur Ausbildung von Klangvorstellung und Reaktionsfähigkeit. Ebenso finden sich vielfältige praktische Übungen zum Improvisieren in unterschiedlichen Stilen, die Stoibers jahrelange Unterrichts- und Praxiserfahrung widerspiegeln.
Diese Anleitung zur Orgelimprovisation hat das Zeug zum Standardwerk moderner Orgelausbildung.
Bärenreiter-Verlag
Editionsnummer BA 11241
ISMN 9790006564040
https://www.baerenreiter.com/shop/produkt/details/BA11241/


Photos: HfKM