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Kammerchorkonzert – Von Bach zu Bach

Mit großer Intensität und eindrucksvoller klanglicher Geschlossenheit gestaltete der Kammerchor der HfKM am Mittwochabend (11. Februar 2026), begleitet von Fabio Strobler am Orgelpositiv und Jakob Helbich am Violoncello, ein besonderes Konzert in der St.-Andreaskirche. Unter dem Titel „Von Bach zu Bach“ entfaltete sich vor zahlreichem Publikum ein musikalisches Familienporträt der weit verzweigten Bach-Dynastie.

Unter der Leitung von Christian Schmid nahm der Kammerchor die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise durch mehrere Generationen der bedeutenden Musikerfamilie. Dabei wurde deutlich, dass die geistliche Musik der Familie Bach weit über den wohl bekanntesten Vertreter hinausreicht: Neben Werken von Johann Sebastian Bach erklangen Motetten seiner Vorfahren und Verwandten – darunter Kompositionen von Johann Bach, Johann Christoph Bach, Johann Michael Bach, Johann Ludwig Bach und Johann Christoph Friedrich Bach.

In ausdrucksstarken Motetten wie „Unser Leben ist ein Schatten“, „Unsere Trübsal“ oder „Ich lieg und schlafe ganz in Frieden“ zeigte der Kammerchor sein breites Spektrum an klanglicher Flexibilität.

Zu den Höhepunkten des Abends gehörten die Motetten von Johann Sebastian Bach „Komm, Jesu, komm“ (BWV 229) sowie „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ (BWV Anh. 159). Hier zeigte der Kammerchor eindrucksvoll seine klangliche Homogenität und expressive Ausdruckskraft.

Zwischen den Chorwerken setzten instrumentale Beiträge weitere Akzente. Simon Rager gestaltete an der Orgel fein nuanciert Johann Sebastian Bach´s Praeludium und Fuge in e-moll, sowie eine improvisierte Partita über das Lied „Ach, wie flüchtig, ach, wie nichtig“.

Am Ende dankte das Publikum den Mitwirkenden mit lang anhaltendem Applaus. Das Konzert machte eindrucksvoll deutlich, wie reich und facettenreich das musikalische Erbe der Bach-Familie ist – und wie lebendig diese Musik auch heute noch wirkt.

Hochschule Katholische Kirchenmusik & Musikpädagogik