Die HfKM nimmt Abschied von ihrem Gründungsrektor Prof. Klemens Schnorr
Am 8.7.2026 fand im wunderschönen Innenhof der HfKM der 5. NGM-Jam statt. Was vor einigen Jahren noch in kleiner Runde im Chorsaal begann, füllt nun in der fünften Ausgabe den Innenhof der Hochschule mit Besuchern aus Nah und Fern.
Mit dabei waren als Solistinnen die Gesangsdozentin Steffi Polster, Conny Gohlke, Elvira Trimis und einige Mädchen der Mädchenkantorei.
In der Band spielten Andreas Wanninger (GTR), Stefan Pfeiffer (Bass) und die drei NGM-Dozenten Franz Prechtl (Orgel), Geff Eisenhauer (Drums) und Dieter Falk (Piano), der auch die Gesamtleitung hatte. Für den guten Sound sorgte Max Gutsmiedl.
Falk hatte 2019 die Idee ein offenes Singen mit Pop, Soul und Gospel in der HfKM zu veranstalten. Das Besondere dabei: neben den bekannten Hits dürfen die Studierenden des NGM-Masterstudiengangs (in diesem Jahr Anja Zwiefelhofer, Conny Gohlke und Carsten Vollmer) eigene moderne Gottesdienstlieder mit den Leuten einstudieren.
Der Abend startete mit einem Warm-up-Medley großer Pophits von Stevie Wonder, Taylor Swift, Raye, Coldplay und Mark Forster. Der den meisten sicherlich noch unbekannte Gospel „Jesus is the answer“ des US-Sängers Andrae Crouch, der schon für Michael Jacksons „Man in the mirror“ die Chöre eingesungen hat, sorgte gleich zu Beginn für Gospel-Feeling bei bestem Wetter. Über die Neukompositionen der Studierenden und einen Beitrag der „College-Voices“ ging es zu zwei Songs aus dem Weihnachtsmusical „Bethlehem“ von Michael Kunze und Dieter Falk, das am 5.12.2026 mit einem großen Chor von 1400 Sänger/innen in der Donau-Arena aufgeführt wird. Hier überzeugten in den Soloparts die drei jungen Gesangs-Solistinnen der Mädchenkantorei.
Deren Leiterin Eva-Maria Leeb wird zusammen mit dem NGM-Alumni Bernhard Müllers im Dezember den großen Chor in der Donau-Arena dirigieren.
Zum Abschluss sangen alle zusammen „We are the world“, den US-Benefizsong aus dem Jahr 1985.
Erstaunlich und zugleich erfreulich war, wie schnell das Publikum die Lieder mitsingen konnte – obwohl für jedes Lied lediglich vier Minuten Einstudierzeit zur Verfügung standen.
Das Konzept des Abends, in dem das Publikum alle Refrains meist mehrstimmig mitsang, ging wunderbar auf. Die eine oder andere Choreo sorgte für Bewegung und am Ende waren sich Mitwirkende und Besucher einig, dass die 90 Minuten viel zu schnell zu Ende gingen.
Fotos: Stefan Baier