Instrumente

Orgel | HfKM Regensburg
Hochschule Katholische Kirchenmusik & Musikpädagogik

Orgeln

Sie sind das täglich genutzte Handwerkszeug und müssen höchsten Ansprüchen genügen. Wir haben uns für charaktervolle Orgeln mit reduzierter Lautstärke für relativ kleine Räume und ein gemischtes Konzept mit stilistisch gebundenen und vielseitigen Instrumenten von folgenden Firmen entschieden:

Die neue Goll-Orgel im Konzertsaal
Konzertorgel

Die neue Goll-Orgel im Konzertsaal

Seit Juli 2009 wird Orgellandschaft der HfKM von der Konzertsaalorgel mit 51 Registern auf 3 Manualen und Pedal, erbaut von der Fa. Goll, Luzern, gekrönt und komplettiert.

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Orgelbau Kögler GmbH, St. Florian bei Linz, 2008
Unterrichtsorgel

Orgelbau Kögler GmbH, St. Florian bei Linz, 2008

Die Handschrift einer barocken Orgel trägt das neue Instrument der Firma Kögler aus St. Florian bei Linz. Schon die strenge und klar gegliederte Disposition zeigt den Duktus einer solchen Orgel wobei der im Prospekt befindliche Prinzipal 8' die „innere Größe" auch äußerlich sichtbar macht. Das bei allen Instrumenten erforderliche Konzept, das auf die Beengtheit kleiner Räume Rücksicht zu nehmen hat, führt auch bei dieser Orgel dazu, dass III. Manual und Pedal mittels doppel­ter Schleifen zusammengeführt werden.

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Karl Göckel Orgelbau GmbH, Mühlhausen-Rettigheim, 2008
Unterrichtsorgel

Karl Göckel Orgelbau GmbH, Mühlhausen-Rettigheim, 2008

In den Kreis stilistisch gebundener Instrumente reihen sich zwei Orgeln der Fir­men Göckel und Mühleisen ein. Merkmale französisch- bzw. deutsch-romantischer Orgeln wie z.B. ein überaus reichhaltiger Grundstimmen-Bestand sind hier zu finden. Das französisch-roman­tische Werk der Firma Karl Göckel aus Mühlhausen-Rettigheim mit 17 Registern auf zwei Manualen und Pedal steht komplett im Sehwellgehäuse, verfügt über ei­nen Appell und stellt die wesentlichen Grundstimmen in ihren unterschiedlichen Bauformen zur Verfügung. Der Klaviaturumfang reicht im Diskant bis hin zu c"", im Pedal zu g'.

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Orgelbau Mühleisen GmbH, Leonberg, 2008
Unterrichtsorgel

Orgelbau Mühleisen GmbH, Leonberg, 2008

Die deutsch-romantische Orgel, erbaut von Orgelbau Mühleisen aus Leonberg verfügt ebenfalls über 17 Register, allerdings auf drei Manualen und Pedal, wobei die Pedalregister hier aus dem 1. Manual transmittiert werden. Besonderheiten sind zwei schwellbare Werke (II. und III. Manual) sowie das Register Clarinette, dessen Klangfarbe und -stärke mittels eines Windschwellers variabel gestaltet werden kann.

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Armin Ziegltrum, Mallersdorf-Pfaffenberg, 2008
Unterrichtsorgel

Armin Ziegltrum, Mallersdorf-Pfaffenberg, 2008

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Thomas Jann Orgelbau GmbH, Allkofen, 2008
Unterrichtsorgel

Thomas Jann Orgelbau GmbH, Allkofen, 2008

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Johannes Schädler, Donaustauf, 2008
Unterrichtsorgel

Johannes Schädler, Donaustauf, 2008

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Führer, Wilhelmshaven, 1967
Unterrichtsorgel

Führer, Wilhelmshaven, 1967

Eine weitere Schenkung größeren Ausmaßes stellt die Hausorgel eines ehemaligen Studenten der früheren Kirchenmusikschule, Herrn Kantor i. R. Fritz Sproß aus Emsdetten, dar. Das um 1967 von der Firma Alfred Führer aus Wilhelmshaven gebaute Instrument mit 9 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde nunmehr im großen Hörsaal der Hochschule von der Firma Jann aufgestellt und bietet eine willkommene zu­sätzliche Übungs- und Unterrichtsmöglichkeit.

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Orgelbau Goll AG, Luzern, 2006
Unterrichtsorgel

Orgelbau Goll AG, Luzern, 2006

Bereits im Herbst 2006 hatte die Firma Goll aus Luzern eine stlistisch nicht ge­bundene dreimanualige Übungs- und Unterrichtsorgel mit neun Registern aufgebaut, die komplett im Sehwellgehäuse steht. Die durchdachte Disposition und technisch aufwändige Konstruktion ermöglichen das Üben jeglicher Literatur und Formen des Liturgischen Orgelspiels.

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Ives Koenig, Sarre-Union, 1999
Unterrichtsorgel

Ives Koenig, Sarre-Union, 1999

Zur hauseigenen Orgellandschaft zählen nach wie vor die bereits vorhandenen Instrumente: die 1999 von Ives Koenig aus Sarre-Union gebaute Orgel im franzö­sisch-klassischen Stil mit 26 Registern auf drei Manualen und Pedal, die von Eduard Hirnschrodt für den Konzertsaal der alten Kirchenmusikschule an der Se­danstraße gebaute und mittlerweile von Arm in Ziegltrum umgestaltete Orgel mit 13 Registern auf zwei Manualen und Pedal sowie das dem norddeutschen Barock verpflichtete zweimanualige Instrument der Gebrüder Reil aus Heerde in den Nie­derlanden.

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Unterrichtsorgel

Eduard Hirnschrodt, Regensburg, 1956, Armin Ziegltrum, Mallersdorf-Pfaffenberg, 1997

Diese, 1956 von Eduard Hirnschrodt für den Orgelsaal der alten Kirchenmusikschule an der Sedanstraße erbaute vollmechanische Schleifladen-Orgel fand nun wieder die Aufstellung, die der originalen Gehäusekonzeption und der daraus resultierenden Aussprache des Pfeifenwerkes entspricht. Im Rahmen der bereits im Sommer 1997 erfolgten Transferierung in einen akustisch angemessenen Raum wurde das Werk von Armin Ziegltrum gründlich überholt und klanglich umgestaltet. Die Disposition erfuhr eine Erweiterung durch das Register Octavbaß 8', bei der Cymbel wurde der Terzchor entnommen, die Trompete 8' völlig erneuert, ebenso die gesamte Spielanlage inklusive einer neuen Spieltraktur.

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Orgel nach norddeutsch-barockem Vorbild, Reil, Heerde (NL), 1990
Unterrichtsorgel

Orgel nach norddeutsch-barockem Vorbild, Reil, Heerde (NL), 1990

Dieses Instrument überzeugt durch eine sehr sensible Traktur, die nicht nur die Pfeifenansprache, sondern gerade auch die Pfeifenabsprache und somit das viel zitierte „Geordnete Fortgehen" fördert und auch fordert. Zudem besticht es - ge­messen an 11 Registern - mit geringstem Platzbedarf und trotz klarer stilistischer Ausrichtung mit erstaunlicher Vielseitigkeit.

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Unterrichtsorgel

Eine alte Orgel für eine junge Musikhochschule!

Im Sommersemester 2014 erhielt die „Orgel-Familie" unserer Hochschule ein neues Mitglied: eine 1752 von Antonio Pilotti aus Bologna erbaute Orgel fand nach Restaurierung durch die Orgelbauwerkstatt Jörg Bente (Suhtfeld­Helsinghausen) seinen Platz in unserem Orgelraum E.04 - vis a vis der von der Werkstatt Gebr. Reil (Heerde/Niederlande) erbauten Orgel nach norddeutsch­barockem Vorbild.

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Claudius Winterhalter Orgelbau, Oberharmersbach, 2007
Kirchenorgel

Claudius Winterhalter Orgelbau, Oberharmersbach, 2007

Ende des Jahres 2007 wurde bereits die neue Orgel der Studienkirche St. Andreas fertiggestellt. Orgelbaumeister Claudius Winterhalter aus Oberharmersbach im Schwarzwald und seine Mitarbeiter erbauten ein Werk, das ganz bewusst die Kor­respondenz aufnimmt zum bestehenden barocken Gehäuse und dem durch Hellig­keit und Leichtigkeit bestimmten Kirchenraum.

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Henk Klop, Garderen (NL), 2002
Truhenorgel

Henk Klop, Garderen (NL), 2002

Das Instrument ist mit fünf Registern - allesamt aus Holz - besetzt. Ein zweites 8'-Register (Prinzipal) im Diskant war bei der Disponierung wichtiger als eine Klangkrone, um zwischen 8'+4' Registrierung noch eine weitere Möglichkeit in Klangfarbe und Lautstärke zu haben. Dies hat sich in der Praxis bestens bewährt, genauso wie die leichte Transportierbarkeit, die Fixierung aller Holzpfeifen und die gute Stimmhaltung des Instruments.

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Tasteninstrumente

Cembali, Clavichord

Das Instrumentarium der Fächer Orgel, Continuospiel und Alte Musik wird durch weitere Tasteninstrumente ergänzt, die in diesem Zusammenhang wegen Ihrer Qualität ebenfalls der Erwähnung bedürfen. Dies wären ein zweimanualiges Cembalo von der Fa. Sassmann, ein einmanualiges von Christian Fuchs sowie ein Clavichord von Benedikt Claas, die beiden letzteren aus dem Jahr 2003.

Cembalo Fuchs Clavichord
Cembalo Sassmann Clavichord
Tasteninstrumente

Klaviere

Im Fach Klavier stehen in allen Unterrichtszimmern Steinway B-Flügel zur Verfügung, im Konzertsaal ein Steinway D-Flügel. Hörsäle und das Foyer sind mit Flügeln der Marken Steinway, Bösendorfer und Steingräber ausgestattet. Ergänzt werden die Tasteninstrumente durch einen Hammerflügel von Robert Brown. Dabei handelt es sich um den Nachbau eines „Walter" Hammerflügels von 1780. Das Instrument mit dem Tastenumfang Kontra F-g3 besitzt zwei Kniehebel, um Moderator und Dämpferhebung zu betätigen.